Die sechs Finalisten der SOLO-Finals Percussions 2026 treten am Samstag, 29. August ab 9.30 Uhr im Espace Perrier in Marin-Epagnier NE auf. Der Eintritt ist frei.
In der Kategorie Percussions Modern hat sich Leo Aschwanden (ZH) qualifiziert. In der Kategorie Classic sind es Fabio Arber (SO), Victor Sparleanu (ZG), Aaron Tschopp (BE), Ben von Allmen (BE) und Mauro Wigger (LU).
Unisono stellt die sechs Finalisten näher vor.

Leo Aschwanden entdeckte das Schlagzeug schon im Alter von fünf Jahren für sich und erhielt seither Unterricht bei Daniel Rogger und Simon Forster. Für seine musikalische Entwicklung waren die Jugendmusik Zürich 11 unter der Leitung von Bernhard Meier und verschiedene Stadtzürcher und kantonale Projektorchester besonders wichtig.
Heute spielt er in der Stadtharmonie Oerlikon-Seebach (Leitung: Carlo Balmelli) und im Sinfonieorchester Tifico (Leitung: Christoph Brunner) und tritt mit beiden Orchestern regelmässig in der Tonhalle Zürich und an weiteren Konzerten im In- und Ausland auf. Er wirkt zudem bei zahlreichen anderen Projekten und Ensembles mit, unter anderem beim Nationalen Jugendblasorchester NJBO, aber auch bei kleineren Projekten ausserhalb des klassischen Genres.

Von 2018 bis 2023 genoss Fabio Arber Unterricht in der Modern Percussion, seit 2020 wird er in klassischer Perkussion unterrichtet. Nebst seinem Engagement bei der Concert Band Oensingen-Kestenholz in der Jugend- und Erwachsenenformation, war er von 2021 bis 2025 Mitglied einer Schülerband. Seit 2025 spielt er zusätzlich in einer Band.

Für Victor Sparleanu ist das Marimbaphon ein Instrument von besonderer Bedeutung und Leidenschaft. Seine ersten musikalischen Schritte machte er mit vier Jahren am Klavier in Holland, doch ein Umzug in die Schweiz beendete diese erste Phase nach zwei Jahren. Als Siebenjähriger fand er dann seine Begeisterung für das Marimbaphon. Seither wird er von Raphael Christen an der Musikschule Zug unterrichtet.
Im Laufe der Zeit hat er an 14 Wettbewerben teilgenommen, bei denen er sich immer unter den ersten drei platzieren konnte. Bei sieben der Wettbewerbe erreichte er sogar den ersten Rang. Zwei besondere Erlebnisse waren für ihn die Teilnahme am Gesamtfinale des OSEW 2024 und der Gewinn des Schweizer Meistertitels in der Kategorie U13 Perkussion am SSQW 2021. Mit der diesjährigen Teilnahme an den SWA SOLO-Finals gesellt sich ein weiterer Meilenstein dazu, der ihm als besonderer Höhepunkt in Erinnerung bleiben wird.
Im Laufe seiner musikalischen Entwicklung hat er in verschiedenen Ensembles mitgewirkt, angefangen im Brassolino, später in der Prima Banda und schliesslich in der Kadettenmusik Zug. Für zwei Projekte durfte er im Jugendorchester mitspielen und im Perkussionsensemble der Musikschule Zug ist er regelmässig aktiv. Besonders wertvoll sind für ihn auch die Auftritte im Rahmen der «Live Session» der Musikschule Zug und bei «SchlagZug», an denen er schon seit vielen Jahren mit Freude teilnimmt. Einige der Auftritte - z. B. Next Generation Talents, «Zero One Suite», Orchester- und Ensembleauftritte fanden im Rahmen der Kantonalen Begabtenförderung statt, die er als wertvolle Unterstützung für seine musikalische Entwicklung sieht.

Mit acht Jahren begann Aaron Tschopp an der Musikschule Oberland Ost (MSO) mit dem Schlagzeugspielen. Nach zwei Jahren Unterricht auf dem Drumset wechselte er zu Vladislav Varbanov, ebenfalls an der MSO, der ihm die klassische Perkussion näherbrachte. Er lehrte ihn u.a. die Vier-Schläger-Technik auf den Platteninstrumenten.
Mittlerweile hat Aaron Tschopp an vier Swiss Percussion Competitions teilgenommen und das Podest in sämtlichen Kategorien erreicht. Sein grosses Ziel ist es, bald die Aufnahmeprüfung für das Studium Perkussion Klassik zu bestehen.
Nebst den Wettbewerben und seinen Stammformationen spielte er bei zahlreichen weiteren Projekten mit, wie etwa am WJMF in Zürich 2024 mit der Wind Band der Jugendmusik Unterseen, an einem Projekt mit dem Jugendorchester Köniz und an Konzerten mit der Brass Band Berner Oberland. Diese motivieren ihn sehr, weiterhin zu musizieren und sich dabei weiterzuentwickeln.

Mit fünf Jahren begann Ben von Allmen mit dem Schlagzeugspiel an der MSO in Interlaken. Mit zehn Jahren trat er der Jugendmusik Interlaken bei, in der er bis heute Mitglied ist. Vor etwa zwei Jahren packte ihn die Musik dann so richtig. Vor zweieinhalb Jahren startete er mit dem Marimbaspielen und konnte bereits mehr oder weniger erfolgreich an den SEGW und an der SPC teilnehmen. An der Musik fasziniert ihn, dass man sich ohne Worte ausdrücken kann und viele tolle, gleichgesinnte Menschen trifft.

Im Alter von sieben Jahren hat Mauro Wigger mit dem Grundschulunterricht auf dem Xylophon begonnen. Von 2015 bis 2024 wurde er von Ralph Marks und Linus Arnet in klassischer Perkussion unterrichtet und geniesst nun seit 2024 Unterricht bei Iwan Jenny.
Nach Abschluss der Lehre mit Berufsmaturität im Jahr 2025 ist Mauro Wigger als Gestalter Werbetechnik EFZ tätig. 2026 hat er erfolgreich die Rekrutenschule als Schlagzeuger in der Militärmusik absolviert. Dank bestandener Fachprüfung ist er nun in der Swiss Armed Forces Brass Band eingeteilt.
Die Teilnehmenden der SOLO-Finals Wind Instruments treten am 29. August ab 13.30 Uhr ebenfalls in Marin-Epagnier gegeneinander an.
Der Wettbewerb für Perkussionsinstrumente beginnt um 9.30 Uhr. Um 17.30 Uhr gibt das Symphonische Blasorchester Schweizer Armeespiel ein 45-minütiges Konzert, und um 18.30 Uhr werden die Ergebnisse bekanntgegeben.