Die sechs Finalisten der SOLO-Finals Wind Instruments 2026 treten am Samstag, 29. August ab 13.30 Uhr im Espace Perrier in Marin-Epagnier (NE) auf. Wie üblich werden sie vom Symphonischen Blasorchester Schweizer Armeespiel begleitet. Der Eintritt ist frei.
In der Kategorie Blechblasinstrumente haben sich Nathan Goumaz (Euphonium, FR), Florin Mesmer (Bassposaune, SG) und Antoine Zeiter (Euphonium, VS) für die SOLO-Finals Wind Instruments qualifiziert. In der Kategorie Holzinstrumente sind es Célestine Crelier (Querflöte, JU), Juliette Duay (Querflöte, LU) und Corine Schnyder (Klarinette, LU).
unisono stellt die sechs Finalisten näher vor.

Célestine Crelier begann im Alter von 9 Jahren mit dem Musizieren. Im selben Jahr trat sie in die Ecole Jurassienne et Conservatoire de Musique in Pruntrut ein. Seit 2020 nimmt sie an zahlreichen Wettbewerben teil, darunter der Jurassische Solisten- und Ensembles-Wettbewerb und das «La Côte Flûte Festival», und erzielt dabei hervorragende Ergebnisse. Sie besuchte Meisterkurse bei Wil Offermans, Sophie Dufeutrelle, Sarah Rumer, Barbara Minder und Isabelle Schnöller. 2022 wird sie in das Programm «Sports-Arts-Etudes» aufgenommen. Im selben Jahr nimmt sie am Kammermusik-Workshop «Festival of Chapels» teil. Im Jahr 2024 erwirbt sie die Abschlusszeugnisse für die höhere Ausbildung in Querflöte und Musiktheorie auf Sekundarstufe und wird ins Förderprogramm «Junge Talente Musik» des Bundes aufgenommen. Mit dem Musiktheorie-Diplom in der Tasche beginnt sie 2025 den Querflötenunterricht bei Philippe Jundt.

Juliette Duay begann mit etwa fünf Jahren Flöte zu spielen. Später versuchte sie sich auch kurz auf der Posaune. Seit dem Sommer 2023 spielt sie auch Klavier. Ihr erster Flötenlehrer war Charles Aeschlimann (Privatunterricht). Wenige Jahre später wechselte sie an die Musikschule Meggen, wo sie bis 2021 von Jürg Werthmüller unterrichtet wurde. Als sie an die Kantonsschule ging, wechselte Juliette an die MSL zu Janine Odermatt. In dieser Zeit sammelt sie auch erste Ensemble- Erfahrungen bei den JBL-Juniors und nimmt erstmals am LSEW teil (1. Rang Kategorie C, Querflöte). Seit 2023 studiert sie bei Fabian Tschopp. Im selben Jahr tritt sie dem JBL bei und wird in die Talentförderung Musik Kanton Luzern aufgenommen. Sie erzielt mehrere Erfolge bei verschiedenen Wettbewerben. Im Jahr 2024 wird sie ausserdem ins Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester (ZJSO) aufgenommen.

Corine Schnyder wuchs in Willisau in einer musikalischen Familie auf. Im Alter von 11 Jahren begann sie mit dem Klarinettenunterricht bei Armin Müller. Kurz darauf trat sie der Jugendmusik Willisau bei, in der sie bis heute aktiv ist. Seit August 2023 wird sie von Caroline Krattiger unterrichtet. Corine ist Mitglied des JBL und der Feldmusik Willisau, aber auch in namhaften Projektorchestern wie dem Nationalen Jugendblasorchester (NJBO) und dem sinfonischen Blasorchester aulos spielt sie mit. In den letzten Jahren hat Corine mehrmals erfolgreich an Wettbewerben teilgenommen: 2024 und 2025 gewann sie am LSEW den ersten Platz in der Kategorie B und wurde mit dem Ensemble «Trionette» zum zweiten Mal Luzerner Ensemble-Championne.

Nathan Goumaz genoss bereits im Alter von sechs Jahren bei seinen Eltern ersten Musiktheorie- und Instrumentalunterricht. 2015 trat er in die Klasse von Claude-Alain Bard am Konservatorium Freiburg ein. Im Jahr 2023 wechselte er in die Klasse von Gilles Rocha. Er spielte nacheinander bei den Cadets de l'Echo des Roches in Châtonnaye, den Cadets de Siviriez (FR) sowie beim Echo des Cigonios in Châtonnaye und Prez-vers-Noréaz (FR). In den Jahren 2023, 2024 und 2025 gewann er seine Kategorie am Freiburger Kantonalen Solistenwettbewerb. 2024 setzte er sich in der Kadetten-Kategorie am Schweizerischen Solo- und Quartettwettbewerb für Blechblas- und Perkussionsinstrumente (SSQW) durch und wurde 2025 Junioren-Meister.

Bei Florin Mesmer war die Blasmusik schon früh fester Bestandteil des Familienlebens. Seit 2012 geniesst er Posaunenunterricht. 2018 wechselte er von der Tenor- zur Bassposaune - die er bis heute spielt. Bald begann er auch in Vereinen zu Musizieren und besucht regelmässig Musiklager wie bereits zwei Mal jenes der Nationalen Jugend Brass Band (NJBB). Ergänzend geht er seit einigen Jahren auch Zielen auf solistischer Ebene nach. Von Beruf ist er Zimmermann und hat seine Lehre im Sommer 2024 abgeschlossen.

Antoine Zeiter begann im Alter von sechs Jahren bei der Agaunoise in St-Maurice Cornet zu spielen. Später wechselte er zum Bariton, mit dem er zuerst dem Ensemble de cuivres Ambitus und später dem Ensemble de Cuivres Valaisan beitrat. Nebst dem zweifachen Finalgewinn des Solistenwettbewerbs der Fédération des musique du Bas-Valais zeichnete sich Antoine Zeiter auch mehrfach bei der Meisterschaft des Walliser Juniorsolisten- und Quartettwettbewerbs aus: 2024 errang er den Meistertitel und 2025 den Vizemeistertitel. Nach einem erneuten Instrumentenwechsel ist er derzeit als 2. Euphonist im Ensemble de Cuivres Valaisan tätig.
Die Teilnehmenden der SOLO-Finale Percussion treten am 29. August ebenfalls in Marin-Epagnier ab 9.30 Uhr gegeneinander an. Da die Anmeldefrist noch läuft, werden die Finalisten zu gegebener Zeit bekanntgegeben.
Der Wettbewerb für Holz- und Blechblasinstrumente beginnt um 13.30 Uhr. Um 17.30 Uhr gibt das Symphonische Blasorchester Schweizer Armeespiel ein 45-minütiges Konzert, bevor um 18.30 Uhr die Ergebnisse bekannt gegeben werden.