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Sondermarke fürs «Eidgenössische»

Sondermarke fürs «Eidgenössische»
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Vom 14. bis 17. Mai 2026 wird Biel zum zweiten Mal nach 50 Jahren zum Zentrum der Schweizer Blasmusik. Die Schweizerische Post würdigt das Eidgenössische Musikfest mit einer Sonderbriefmarke.

In der «Lupe», dem Briefmarkenmagazin der Post, ist ein Artikel erschienen, von dem «unisono» freundlicherweise einen Teil übernehmen darf.

Das «Eidgenössische», das alle fünf Jahre stattfindet, gehört zu den bedeutendsten Musikfesten weltweit und hat die Post dazu veranlasst, eine Sonderbriefmarke zu lancieren.

Lebendiges Biel

Für vier Tage verwandelt sich die Stadt Biel in einen landesweiten Treffpunkt für 550 Blasmusikvereine, 25 000 Musizierende, 2400 Helfende und rund 100 000 Musikfans, der weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlt.

Das Festival will die Blasmusik fördern, sichtbar machen und weiterentwickeln. Vereine erhalten eine Bühne und Nachwuchstalente werden ermutigt, ihr Können zu zeigen.

Sonderbriefmakre EMF26 der Post mit goldigem Horn
Edel: Das Horn auf der Briefmarke ist in Gold gedruckt.

Briefmarke «Eidg. Musikfest 2026 Biel/Bienne»

Im Zentrum der Gestaltung der Briefmarke steht das in Pantone-Gold gedruckte Horn als Sinnbild für Klangfülle, Präzision und festliche Strahlkraft. So wird die Marke zur klingenden Botschafterin eines Festivals, das Menschen, Generationen und Regionen musikalisch verbindet.

Gemeinschaft zwischen Tradition und Moderne

Das erste Eidg. Musikfest fand bereits im 19. Jahrhundert statt. Seit jeher steht es für ein grosses Stück Schweizer Kultur, musikalische Tradition sowie für den Austausch und die Geselligkeit.

Gleichzeitig dient das Fest als Schaufenster für die Weiterentwicklung
des Genres: Neue Ausdrucksformen wie Unterhaltungsmusik, Street Bands oder Jugendensembles erweitern das Programm. «Das Angebot reicht weit über die klassische Blasmusik hinaus», so Michel Graf. «Konzerte an verschiedenen Orten und auf zwei Aussenbühnen zeigen die kulturelle Verbindung der Blasmusik mit anderen Musiksparten.»

Für Musizierende und Dirigierende hat das Festival eine besondere Bedeutung. Man trifft alte Bekannte und neue Gleichgesinnte - ein Ort, der stärkt und verbindet. Und: Der Austausch wirkt weit über die vier Festtage hinaus.

Sag mal, Nina, …

Nina Tschannen ist Hornistin in der Musikgesellschaft
Wahlendorf. Sie erzählt, was sie an der Blasmusik begeistert.

Porträt Nina Tschannen
Nina Tschannen

Wie bist zur Blasmusik gekommen?

Durch meine Eltern, da beide selbst ein Instrument spielen. Das Horn hat mich seit jeher besonders fasziniert; für mich war es immer das schönste Instrument.

Was fasziniert dich daran?

Zuerst begeistert mich das Horn optisch. Musikalisch fasziniert mich seine enorme Vielseitigkeit: Es kann mächtige, dramatische Passagen genauso imposant ausdrücken wie leise, lyrische Melodien. Diese Bandbreite macht es für mich einzigartig.

Welches ist dein Lieblingsstück?

Ein einzelnes Lieblingsstück habe ich nicht. Mich reizt die Abwechslung, die Vielfalt: ständig neue Werke entdecken, unterschiedliche Stilrichtungen ausprobieren und musikalisch immer wieder gefordert sein.