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Die Kraft einer gemeinsamen Vision

Die Kraft einer gemeinsamen Vision
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Liebe Musikantinnen, liebe Musikanten

Mit dem Abschluss des Eidgenössischen Musikfestes 2026 (EMF26) endet ein aussergewöhnliches Kapitel der Schweizer Blasmusikgeschichte. Die Planung und erfolgreiche Durchführung eines Anlasses dieser Grössenordnung innerhalb von nur 16 Monaten hatte alle Beteiligten vor grosse Herausforderungen gestellt.

Weder umfangreiche finanzielle Mittel noch fertige Konzepte standen zur Verfügung. Gefragt waren Mut, Überzeugungskraft und der Glaube an eine gemeinsame Vision. Nicht alle waren zu Beginn überzeugt, dass sich ein solches Grossprojekt in dieser kurzen Zeit realisieren lässt. Umso schöner ist es, heute feststellen zu können, dass der eingeschlagene Weg zum Erfolg geführt hat.

Der Erfolg des EMF26 beruht auf einem starken Team mit gemeinsamen Zielen. Entscheidend waren nicht unzählige Sitzungen, sondern direkte Kommunikation, kurze Entscheidungswege und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Viele wichtige Lösungen entstanden ausserhalb der offiziellen Sitzungen - dort, wo engagierte Menschen gemeinsam anpackten und pragmatische Wege fanden.

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Organisationskomitee. Mit grossem Engagement, hoher Flexibilität und unzähligen ehrenamtlichen Stunden leistete jedes Ressort seinen Beitrag zum Gelingen des Festes. Viele Teammitglieder übernahmen weit mehr, als ihre Aufgabenbereiche verlangten. Genau diese Bereitschaft, füreinander einzustehen und gemeinsam Lösungen zu finden, prägte das EMF26.

Besondere Anerkennung verdienen auch OK-Präsidentin Nadja Günthör und Finanzchef Hanspeter Frischknecht. Gemeinsam bildeten wir das Führungsteam rund ums Präsidium, das im OK als «Trio» bekannt war. Es stand sinnbildlich für intensive Diskussionen, kurze Wege und gemeinsame Entscheidungen. Zusammen mit dem gesamten OK arbeiteten wir mit Herzblut, Leidenschaft und Beharrlichkeit daran, die Vision eines modernen und gleichzeitig traditionsverbundenen Musikfestes zu verwirklichen.

Bemerkenswert war der Mut, neue Akzente zu setzen und die Blasmusik zeitgemäss zu präsentieren, ohne ihre Wurzeln und Werte aus den Augen zu verlieren. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Musizierenden, Jurierenden, Gästen, Partnern und Besuchenden bestätigen, dass dieser Weg richtig war.

Das EMF26 war weit mehr als ein musikalischer Grossanlass. Es war ein Fest der Begegnung, des Zusammenhalts und der Begeisterung für die Blasmusik. Es zeigte eindrücklich, was möglich wird, wenn Menschen gemeinsam an eine Idee glauben und Verantwortung übernehmen.

Das Fazit fällt klar aus: Der Mut, neue Wege zu gehen, hat sich ausbezahlt. Gemeinsam wurde etwas erreicht, das noch lange nachwirken und in bester Erinnerung bleiben wird.

Es bleibt die Hoffnung, dass die am EMF26 gelebte Offenheit und der Mut zu neuen Ideen in der Szene weitergetragen werden. Tradition und Fortschritt schliessen sich nicht aus - sie tragen gemeinsam dazu bei, die Blasmusik lebendig zu erhalten und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln.

Allen Helferinnen und Helfern, Jurierenden, Partnern, Sponsoren, Behörden, Vereinen, Musikantinnen und Musikanten, Dirigentinnen und Dirigenten, dem gesamten OK, Peter Schmid und Gian Walker von der SBV-Geschäftsstelle sowie der unisono-Redaktion gebührt ein grosser und herzlicher Dank. Sie alle haben dazu beigetragen, dass das EMF26 Biel im schönen Berner Seeland zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

OK-Mitglieder Michel Graf (l.) und Hanspeter Frischknecht am EMF26
Michel Graf (l.), OK-Vizepräsident EMF26 Biel und Vizepräsident SBV Deutschschweiz, sowie Hanspeter Frischknecht, Leiter Finanzen EMF26 und SBV